Wie funktionieren die Elektromotoren in professionellen Kameras?
Mai 2nd, 2013
Erst einmal danke für alle Zusendung auf meinen letzen Artikel! Viele haben mich gebeten, einmal das Prinzip von den Elektromotoren zu erklären, die in modernen Kameras verbaut sind. Dies möchte ich heute gerne machen!
Elektromotoren müßten eigentlich als drehende ‘elektrische Maschinen’ bezeichnet werden, da ein und dasselbe Aggregat sich sowohl als Motor als auch als Stromerzeuger verwenden läßt. Jede Maschine zur Umwandlung elektrischer Energie in mechanische Arbeit kann auch in der Gegenrichtung arbeiten.
Alle Arten von Elektromotoren beruhen auf dem Prinzip des Elektromagnetismus. Dabei wirkt entweder eine mechanische Kraft auf elektrische Ströme ein, die in einem Magnetfeld einen Leiter durchfließen, oder Elektromagneten üben Kraft auf ferromagnetisches Material (Material mit Eigenmagnetismus, also Dauer- oder Permanentmagneten) aus. Elektromotoren werden entweder mit Gleichstrom oder mit Wechselstrom betrieben. Letzterer ist im allgemeinen besser geeignet, weil man ihn durch Transformatoren hinauf- oder herunterspannen kann.
Gewöhnlich erzeugen Elektromotoren eine Drehbewegung, die bei mechanischen Antriebssystemen immittelbar auf die Räder wirken kann. Die verschiedenen Motoren lassen sich in zwei Gruppen einteilen: in ‘elektromagnetische’ und ‘magnetische’ Maschinen. Zu ersteren gehören Asynchron-, Synchron-, Gleichstrom-, Mehrphasen-Kommutator-Wech-selstrom-, Einphasen-Kommutator-Wechselstrom- und Rc-pulsionsmotoren (eine Abart des Einphasen-Kommutator-Wechselstrommotors). Zu den magnetischen Maschinen zählt man Reluktanz- und Hysteresemotoren sowie solenoide und RELAIS.
Die Aufteilung in ‘magnetisch’ und ‘elektromagnetisch’ ist vergleichsweise neueren Datums. Immerhin finden bei beiden Arten Elektromagnete Verwendung. Die Unterscheidung ist jedoch sehr wichtig, weil erst dadurch die unterschiedlichen Verwendungszwecke verständlich werden, für die man Motoren der jeweiligen Gruppe einsetzen kann. Wahrscheinlich könnte man alleine mit diesem Thema ein komplettes PDF Magazin erstellen. Elektromagnetische Maschinen haben eine umso günstigere Leistungsausbeute, je größer sie sind, während bei magnetischen Maschinen der dieser Gleichstrommotor hat eine einzige Wicklung (Spule) und ein Paar Kollektorlamellen.
Die1 Feld’-Magneten liegen außen. Während sich die Läuferspule dreht, wird durch Einwirkung des ‘Stromwenders’ die Stromrichtung fortwährend umgekehrt, so daß die Drehrichtung stets gleich bleibt.
Ein Reluktanzmotor. Die Zähne des Läufers versuchen, sich mit denen des Ständers auszurichten. Ein annehmbarer Zustand ist nur bei einer Drehzahl zu erreichen, bei der die beiden Zahngruppen einander jedesmal genau dann gegenüberliegen, wenn das Magnetfeld am stärksten ist.

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